Gemäß dem Universal-Zellen-Modell (UCM) ist der Raum nicht leer — er besteht aus kleinsten elastischen Bausteinen, den U-Zellen. Gravitation ist der Fluss dieses Gitters, Dunkle Materie ein Schwingungszustand unterhalb einer Energieschwelle, und die scheinbare Gleichwertigkeit aller Bezugssysteme (Lorentz-Symmetrie) ist nicht fundamental, sondern das Langzeitverhalten eines Mediums mit eigenem Ruhezustand.

Der Mathematical Companion legt die formale Grundlage. Sein Kernstück ist die Herleitung der Einsteinschen Feldgleichungen aus der Mechanik des Substrats — Gravitation als Konsequenz der Gitterdynamik, nicht als geometrisches Axiom. Darüber hinaus werden die Gravitationskonstante aus Substratparametern abgeleitet, 170 Galaxien angepasst und ein experimenteller Test mit Goldfolie und dem Photoeffekt vorgeschlagen, der das Modell falsifizierbar macht.

Neu hinzugekommen sind zwei Preprints: Das Modell sagt den Anteil der Dunklen Energie am Universum vorher — übereinstimmend mit den Planck-Satellitendaten auf 0,19% — ohne einen einzigen freien Parameter. Und es leitet erstmals rigoros her, warum sich Dunkle Materie in Halos mit genau der Geschwindigkeit bewegt, die das Modell verlangt. Beide Ergebnisse folgen aus derselben Konstante f_cold, die bereits die Rotationskurven von Galaxien beschreibt.

Die schwarzen Punkte zeigen die gemessene Rotationsgeschwindigkeit echter Galaxien. Sie bleibt flach bis an den Rand — obwohl die sichtbare Materie allein viel zu wenig Gravitation liefert. Das ist das Dunkle-Materie-Problem.

Die blaue Kurve ist die Vorhersage des U-Cell-Modells. Sie wird einmal theoretisch hergeleitet und dann ohne Nachfitten auf jede Galaxie angewendet. Das UCM identifiziert Dunkle Materie nicht als neues Teilchen, sondern als subkritische Anregungen des elastischen Substrats, das auch Gravitation und Elektromagnetismus erzeugt.